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abitur und ausspannen
im vorraus schon einmal: heute habe ich definitiv keine lust, auf groß- und kleinschreibung zu achten, was allerdings nur bedeutet, dass ich die shift-taste nicht gebrauchen werde
niemals hätte ich erwartet, dass die tage nach den abiturprüfungen mit solch einer langeweile gefüllt sind. jeder hat freie zeit, aber für mich anscheinend nicht. nie ist jemand zu sprechen oder anwesend.
zu faul, irgendwelche anrufe zu tätigen und genervt von den mehrmaligen anrufen von teilnehmer unbekannt, der anscheinend nicht in der lage ist, bei mir zu hause anzurufen, bin ich wirklich unglaublich genervt von meinem momentanen ach so entspannenden leben, dass ich der jobber-welt bis nach der mündlichen prüfung vorgezogen habe.
dieser fehler: fatal!
jede nacht von einem desaströsen abiball und jeden tag vom wunderbaren alten schulleben träumend, wünsche ich mir letzteres zurück.
mit der zwiespältigen einstellung, keine lust auf die mündliche prüfung zu haben und sich trotzdem den stressigen alten schulalltag zurückwünschend mit samt hausaufgaben und klausuren und spickern, die morgens um fünf uhr noch geschrieben werden müssen, lebe ich einfach mal ziellos in den tag hinein.
laaaaaaaaaaangeweile. laaaaaangeweile. laaaaangeweile. etwas anderes fällt mir nicht mehr ein.
meinen mobile tetris rekord geknackt, der jetzt bei über 18000 liegt und täglich eine überflüssige gesichtsmaske, sowie unnützes „aufräumen“ und sortieren von stoffschnecken. hinzu kommen selbst gebastelte perlentieren, an welchem aufwand ich mich mit vielleicht zwölf jahren zuletzt erfreut habe. und zu guter letzt das interesse an stickeralben.
regression pur. ich sollte meine puppen aus dem keller holen, mit ihnen ein teekränzchen halten und meine ganzen stofftiere dazu einladen.
ich werde kind. mehr kind als ich es je war.
unendliche langeweile.
1 comment 2008/05/01
Die Welt steht Kopf
Was ist los mit der Welt? Was ist los?
An einem Tag wie gestern bemerkte ich, dass meine Laune ins unermesslich Gute stieg, jedoch die Menschen um mich herum anders dachten.
Sowie mir unzählbar viele Menschen auf Fährradern entgegenkamen, die auf der linken Seite fuhren.
Nicht, dass sie nur auf der falschen Radfahrwegseite fuhren, nein! Sie taten dies sogar auf einer befahrenen Straße.
Weiterhin fuhr ein Krankenwagen mit lautem Blaulicht in Schrittgeschwindigkeit über eine riesige Kreuzung.
In der Stadt begegnete mir eine Frau, die ihren Lippen bis hin zur Nase in einem pinkähnlichen Farbton schminkte und mich somit die Bekanntschaft mit einem 32jährigen symphatischen Herren machen ließ, der mich sehrwohl attraktiv fand, jedoch sagte, ich sähe aus wie 17!
Liegt es an den blonden Haaren? Warum lassen dunkle Haare mein Gesicht älter erscheinen?
Warum muss ich mir immer anhören:“Wenn du älter bist, dann bist du froh, wenn man dich für jünger hält!“
Noch bin ich der 30 nicht so nahe gekommen, als dass ich mir ein Kompliment in dieser Art wünschen würde.
Verwirrend auch, dass mir wieder neue Gedanken über meine Zukunft in den Kopf kommen. Dass ich lerne, dass meine Englisch Klausur heute morgen gut gelaufen ist trotz der wirren Träume, die einen Jared Leto mit meinen Englischunterlagen zeigten, und ich vor lauter Panik der Zeitungsartikel über die Stichtagregelung wegen aufwachte. [Jared Leto deswegen, weil ich kurz vorm Schlafen das Video From Yesterday von den Thirty Seconds to Mars auf MtvMUSIK sah]
Es ist Freitag Abend. Ich sitze zu Hause. Ich habe gerade fast alle für meine Vorabiklausur relevanten Themen in Mathematik aufgeschrieben und ich bin traurig, dass ich nicht ausgehe. Aber vielleicht wird mein Fleiß ja belohnt.
Ich habe Durst.
Gleich kommt Hannibal rising.
Add comment 2008/02/22
Wie soll’s nur weiter gehen?
Mal abgesehen davon, dass meine Fleischeslust zurückgekehrt ist, fehlt mir plötzlich jegliches Hungergefühl.
Ein Gefühl der Leere, des nichts Wissen und der Hilflosigkeit.
Was ist los mit mir? Ich genieße die Stunden des Glückes und sobald ich allein bin, weiß ich nicht wohin mit mir.
Tränen von meinen Wangen laufend, halte ich den Druck meiner eigenen Zukunftspläne einfach nicht mehr aus. Ein täglicher Kampf, mich in die Schule zu bewegen, Phasen von Aggressionen und auch depressiven Gefühlen.
Jeden Kommentar meines Vaters überinterpretieren. Alles kommt mir so vor, als wolle er mir sagen, ich könne nichts. Dinge wie „Du brauchst dir keine Katze anzuschaffen erstmal, wenn du alleine wohnst, weil du dich eh nicht darum kümmern wirst“ wer sagt denn, dass ich jetzt auziehen will? Wer hat gesagt, was ich dann alles vorhabe? Wer hat gesagt, wie mein Leben verlaufen wird?
Ich weiß einfach nicht weiter. Als Notlösung das Freiwillige Soziale Jahr, für welches ich meine fertigen Berwebungen immer noch nicht abgeschickt habe.
Tausend Eindrücke vom Leben ohne sie verarbeiten zu können. Ich habe einfach keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Was soll ich mit Studieren, wenn ich jetzt schon den Willen verloren habe, etwas zu tun, ohne im gleichen Moment eine Belohnung zu erfahren.
Prüfungen über Prüfungen. Der Druck, noch so vieles zu tun müssen, unterdrückt den Willen, überhaupt etwas zu tun.
Und prompt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nichts von dem tue, was ich mir vorgenommen habe.
Ich finde einfach keine Ruhe, in mich zu gehen und zu finden was ich suche. Geplagt von Selbstzweifeln und dem Gefühl nicht zu wissen was kommt oder besser kommen soll.
Was will ich denn bitte machen? Will ich wirklich meinen Job an mein Äußeres „anpassen“? Ich will nicht mit hohen Schühchen und Kleidung, in der ich mich nicht wohl fühle, in der Sparkasse stehen und Menschen beraten, bei denen ich schon einen Kotzreiz bekomme, wenn ich sie nur anblicke.
Duales Studium in Kooperation mit Aldi? Will ich das? Klar, verdienen würde ich gut, aber 1. nehmen die mich überhaupt? und 2.will ich das überhaupt? Ich weiß es nicht. Ich habe nicht einmal mehr annähernd irgendwelche Zukunftspläne.
Alle, die ich mal hatte, verworfen. Journalismus: Unmöglich!
Und plötzlich glaube ich auch nicht mehr an meine Fähigkeiten. Was kann ich denn überhaupt?
Ich kann nicht jahrelang versuchen, den richtigen Beruf zu finden und von mal zu mal enttäuschter zu sein.
Ich hasse es, nicht zu wissen, wie es weiter geht. Ich hasse es, zur Schule zu gehn ohne zu wissen, wofür ich mein Abi mache, ohne den Willen zu finden, mich wieder aufzuraffen. Keine 30 Tage mehr Schule und ich habe NICHTS getan. Wofür habe ich wiederholt?
Um der Zukunft zu entfliehen und der sorgenfreien Schule beizuwohnen. Aber sorgenfrei ist anders. Sorgenfrei war gestern.
„Tu dies! Tu das! Lern schön, sonst schaffst du nichts!“ Ich will einfach nicht. Warum dieses Tief, wenn nur noch so wenig Zeit bleibt? Vielleicht will ich unterbewusst ja gar nicht aus der Schule raus und drücke mich vor dem Leben danach. Ich weiß es nicht.
Das gleiche wie letztes Jahr. Aber noch einmal? NEIN! Nicht noch einmal.
Ich weiß wirklich nicht mehr was Sache ist. Was ich tun soll weiß ich. Aber ich kann nicht. Diese Überwindung scheint im Moment eine unüberquerbare Hürde…
2 comments 2008/02/17
Résumé des Hebräischunterrichts
Ich komme dort an, und das erste was ich von ihr höre ist: „Ist es schädlich, mit dem Handy zu telefonieren? Ich habe letztens viel zu lange telefoniert. Eine ganze Stunde. Sagt mir mal. Wie schlimm ist das? Kann man davon krank werden?“
Meine Antwort war natürlich: „Ist doch scheiß egal. Wir werden eh alle sterben. So schlimm is dat au nich!“
Jedoch meinte Mrs. „oooh oh, ich weiß es, ja ääähm das is aaalso ähm ooooh, ich habs gleich!“
„Frau [...] das is schädlich, aber sie dürfen nur nich so viel telefonieren. Das liegt an den Strahlen. Die darf man nicht so lange am Kopf haben und man darf auch nicht neben Handys schlafen.“
Und Frau [...] bekannt unter alte Jungfer brachte dem ängstlich und schockiert entgegen, sie habe dies letztens gemacht. Total aufgewühlt hatte sie panische Angst, jetzt krank zu werden.
Oh nein, lasst uns die Mobiltelefone abschaffen, damit wir allesamt gesund an Altersschwäche sterben. Ohje wo bin ich da nur gelandet? In unserem Hebräischunterricht geht es einzig darum, dass unsere Anti- Lehrerein ständig versucht, auf ihre Ernährung zu achten, was die sich einem Pro- Ana Club annähernde Frau weiß Gott nicht nötig hat. Jedoch versucht sie Fette und Kalorien zu vermeiden und fragt uns andauernd was man alles essen darf und was nicht wie z.B. „Machen Äpfel dick? Macht Kuchen dick? Darf ich das essen?“ und dann bekommt sie immer einen Keks oder einen Riegel Schokolade von uns geschenkt, den sie genüsslich verzehrt, weil sie den ganzen Tag lang nichts gegessen hat.
Kurzer Einschnitt. American Dad. Folge: Stan wird magersüchtig.
Nachdem eine aus der Selbsthilfegruppe für Magersüchtige erzählte, sie habe sich an diesem besonderen Tag ein zweites Tic Tac gegönnt, Zitat einer anderen: „Guck dir mal ihre fetten Tic Tac Schenkel an!“ [so etwas werde ich Fräulein noch nicht defloriert demnächst auch einmal entgegen bringen.]
Zwischen den Übersetzungspausen, die eigentlich gar nicht vorhanden sein sollten, denn ich will nicht bis Ende des Unterrichts dort verweilen- in der Schule des Führers- reden wir dann weiter über solche Themen und dass Frau [...] deswegen ja ausschließlich Fahrrad fährt, um so eine halbe Tafel Schokolade abzustrampeln. Dazu meinte ich heute in einem sarkastischen Ton, der sie wohl sehr berührt hat und ich muss sagen, ich hatte ein wenig Mitleid mit ihrer naiven Art, als ich anmerkte, dass es eh nichts bringen würde.
Wie gesagt, solche Themen sind mittwochs von vier bis sechs Uhr an der Tagesordnung. Unteranderem erinnere ich mich daran, dass sie damals gefragt wurd,e was sie denn für einen schicken Blazer truge und sie antwortete doch tatsächlich:“Dankeschön, der ist von meinem Vater.“ Oh Maaaaaan. Die Frau ist Mitte vierzig und hatte noch niemals ein mit Blut gefülltes Stück Fleisch in ihrer Vagina. Zumindest tippe ich darauf. Wenn wir den Unterricht beginnen wollen und wir nicht sofort mucksmäuschenstill sind, bringt sie uns entgegen, wir sollen lieb sein, weil sie traurig sei. Oh nein, sie ist traurig. Prompt wird natürlich nachgefragt, ob es sich um ihren „Freund“ drehe. Natürlich lautet die Antwort ja. Wie ich diese Themen liebe und diese außerordentlich reifen Fragen, die das Dr. Sommer Team (haha xD ein Wortwitz, den leider nicht jeder verstehen kann) liebend gerne beantworten würde. Frau [...] fragt uns tatsächlich wann und wie sie ihrem Schatzi, der in meinen Augen nicht ihr Schatzi ist, sondern der Mann, von dem sie mal angedeutet hat, sie fände ihn interessant, aber er habe eine Ehefrau und sie wolle niemanden unglücklich machen, weil sie dann selbst unglücklich wäre (Wo bleibt da der Egoismus?), eine sms schicken kann und wann es unpassend sei. Dann heißt es, sie wolle ihm ja nicht auf die Nerven gehen, aber sie wolle auch nicht zu kalt sein.
Dann jedoch fragt sie, ob es nicht gut sei, wenn man die kalte Schulter zeige, da wir ihr schonmal gesagt haben, es wecke Interesse und man darf niemandem hinterher rennen blaa blaaa.
Alles in Frauenzeitschriften nachzulesen. Erfahrungen sammeln ist da doch aber das beste würd ich mal sagen. Jedoch hat diese Frau einfach keine. Ich frage mich, was sie in ihrer Jugend und vorallem Studienzeit gemacht hat? Ist diese Zeit nicht bekanntlich zur Promiskuitivität geschaffen?
Zurück jedoch zum Unterricht, auch Kaffeklätschen ohne Kaffee und Kuchen, jedoch mit Keksen und Schokolade, in dem man darüber diskutiert, wie die Delphine in die Thunfischdose kommen und wie viele Piercings ich doch habe und ob die nicht wehtun.
Ansich ist dieser Unterricht wirklich entspannend, aber Frau [...]s Naivität und Unerfahrenheit im Bezug auf das Leben können einen wirklich manchmal zur Weissglut treiben, vorallem wenn das Mädchen mit dem riesig großen männlichen Kinn kluge Ratschläge verteilt und sich wie heute in der Pause allein zu Frau [...] setzt, um mit ihr über ihre im Vorraus gescheiterte Liebesbeziehung im Privaten zu reden, da uns dies ja nichts anginge. Haha, was wir nicht sowieso schon alles wissen.
Ich glaube, die Frau hat einfach kein Leben und nutzt uns dazu, indirekte Lebenserfahrungen zu sammeln, ohne wirklich welche zu machen. Sie schwört auf uns. Sie braucht uns. Sie ist primitiv dumm.
10 comments 2007/11/28
Hebraeicum
Wer braucht denn heutzutage schon ein Hebraeicum, es sei denn man will den Kram studiern?! Richtiiiig. Keiner. Aber ich werde es sobald besitzen. Gleich werde ich mich wieder in den fraglichen Hebräischunterricht begeben, dem ich mich immer mit eisener Disziplin hinwenden muss, um als die Streberin schlechthin dazustehn. Sehr wohl, ich bin unter uns sieben Mitschülern Kursbeste und wenn ich nicht mündlich volle 15 Punkte erreiche, werde ich mich beschweren. Denn andere Mitschüler, die dort sitzen, nicht aufpassen, die Lehrerin, die eigentlich keine Lehrerin ist und jegliche Kritik am Unterricht persönlich nimmt, mit Halstüchern, Kalorien, Augenbrauenzupfen und Selbstverliebtheit verwirren und für sich gewinnen, stehen mündlich auch im Bereich sehr gut. Lehrer und nicht- Lehrer können einfach nicht objektiv und fair benoten.
Voller Vorfreude auf nachher werde ich mich natürlich nicht auf den Unterricht vorbereiten, denn heute werden andere gequält, die sich eine drei erkämpfen müssen. Eigentlich bereite ich mich ja sowieso nie vor. Und diese Frau merkt seit zwei Jahren nicht, dass ich die Übersetzungen der Texte jedesmal vor mir liegen habe.
Wenn sie das irgendwann einmal bemerkt, dann – und dafür lege ich meine Hand ins Feuer- wird sie sich persönlich angegriffen fühlen, eine Träne kullern lassen und mich trotzig keines Blickes mehr würdigen.
Das ist unser Hebräischunterricht.
2 comments 2007/11/28
Schönheit ist Ansichtssache, nicht wahr?
Alsbald ich gerade nach dem dritten Oreo- Keks mit Entzücken feststellte, dass die Dinger doch schmecken, nehm ich meine Aussage von gestern, welche lautete: „Die schmecken verbrannt. Die schmecken wie russisch Brot. Die mag ich nicht!“ zurück. Die Dickmacher sind wirklich gut, was mich an heute morgen erinnert.
Um kurz nach halb zehn war ich unterwegs auf dem Weg zur Schule mit meinem wunderschönen mit Flex- und gelbem Isolierband beklebten auf nicht gewöhnliche Weise erworbenen 26 Zoll Fahrrad zur Schule. Ich befand mich gerade auf Bahnhofshöhe Novogrill Hombergerstraße. Dort erblickte ich ein Mädchen oder auch eine Frau, man weiß es nich, welche wahrscheinlich ein paar Oreo- Kekse zu viel gegessen hatte. Nicht, dass ich so etwas verurteile, jeder nach seinem Geschmack.
Aber muss man denn mit 50 kg Übergewicht eine Hose bis unter die Kimme und ein Shirt bis überm Bauchnabel tragen? Ihr Bauch hing mehr als nur über dieser Hose fast den Boden berührend, während sie sich gerade mit ihren einen Meter auseinander stehenden Füßen, die im 45 Grad Winkel nach außen zeigten, weil ihre Beine so fett waren, dass sie sich bis zu den Waden berührten, aus einem ein Euro Laden schleppte, in welchem sie sicher schon die Weihnachtsgeschenke für ihre fünf Kinder, die ihre Väter alle nicht kennen, erwarb.
Dann stand sie mit mir und ein paar anderen ausländischen Mitbürgern mit rot- blond gefärbtem Vokuhila und Solarium süchtigen Zwölfjährigen an der Ampel Kreuzung Hombergerstraße, Kleverstraße. Das ist die Stelle, an der an dem großen Gebäude immer eine digitale Uhr mit samt Thermometer hing. An dieser Stelle habe ich vor fünf Jahren meine Piercing Klemmkugel verloren und am nächsten Tag von der Sonne reflektiert, wiedergefunden. Damit ihr bescheid wisst, welche Stelle ich meine
Die kleine Insel, auf die die Moers bewohnenden Menschen immer bei roter Ampel rennen. Vorallem die älteren Leute. Das sind nämlich die, die die Jugendlichen und Kinder anmeckern, wenn sie das machen, aber bei ihnen ist das vollkommen in Ordnung. Da darf man dann auch keine Kritik anwenden, denn „die heutige Jugend wird ja immer rüpelhafter“. Dann rennen sie mit einem Krückstock hinter dir her, obwohl sie am Vortag noch im Rollstuhl saßen und bei der kleinsten Fingerbewegung vor Anstrengung und Schmerz rumstöhnten. Haha Renter sind doch die besten. Die kommen zu dir hin während du das erste Mal in deinem Leben ein Kinder Maxi King isst und machen dich total runter, du würdest dich nicht richtig ernähren und die ganze Jugend würde ja nur noch Fastfood essen heutzutage.
Ich gehöre nicht dazu. Zumindest habe ich damals, als ich doch so wunderbar belehrt wurde, grundsätzlich nur zu Hause gegessen. Und eine Fritöse gabs damals nicht bei uns. Ansich werden wir ja auch alle immer fetter, aber haben die Renter das Recht, uns darauf hinzuweisen, dass wir das nicht essen sollen? Wer früh an Adipositas sterben will, bitte. Ist doch jedem selbst überlassen. Ihr alten Menschen raucht doch auch und sterbt im Endeffekt an Lungenkrebs. Und nur weil ihr damals nach dem Krieg nichts zu essen hattet, müssen wir nicht auf das verzichten, was da ist. Wie sehr gern hättet ihr euch damals auf ein Stück Fleisch im Brot mit Gürkchen und Sauce gestürzt?! Also bitte. Das ist doch genauso unsinnig unsere gepiercte und tätowierte Generation zu kritisieren. Wenn es damals solche Möglichkeiten wie heute gegeben hätte, würdet ihr ALLE genauso aussehen wie wir. Dann hätten die 40- 60 Jährigen jetzt nicht alle Buchstaben und Herzen mit Kulitinte kreiert auf ihren Armen.
Nun bin ich wohl etwas abgewichen. Wo war ich? Achja, bei der übergewichtigen jungen Dame, die ihres Erachtes nach „gekonnt“ mit ihren Reizen spielen wollte. So stand sie dort schon mit beiden weit auseinander stehenden Speckfüßchen auf der Straße 50 cm von der Insel entfernt in meinem Interesse darauf wartend, überfahren zu werden
Wie nett ich doch heute wieder bin Oo Sie rauchte lasziv, feucht im Schritt werdend eine Zigarette, die sie sicher vorher am Bahnhof erschnorrt hatte, indem sie einem stinkenden, regelmäßig C2H5OH konsumierenden, arbeitslosen, Flaschenpfand sammelden und bei Plus eintauschenden „Geschäftsmann“
die Hose auszog und dann für zwei Minuten sein erigiertes Glied anfasste. So ist das heutzutage.
Wie gesagt, sie stand an der Ampel und wartete, dass sie grün wurde und da sah ich ihn wieder: ihren Bauch! Während sie sich gerade rhytmisch zu einem Black- Music Song bewegte und ich das Gefühl hatte, die Straße kracht gleich ein. So trennten sich beim Ergrünen der Ampel glücklicherweise unsere Wege.
Ich fuhr in die Bildungsstätte, welche man lediglich so bezeichnet in der Hoffnung, etwas tolles zu lernen, jedoch wurde ich mit dem überheblichen Narzissten Thomas Mann und seiner unglaublich langweiligen, 52 Seiten mit je 35 Zeilen langen Novelle „Mario und der Zauberer“, die sich auf einen Satz beschränkt, konfrontiert, die ja soo interessant und künsterlisch wertvoll zu sein scheint und es wert sei, eine Rezension von uns geschrieben zu bekommen. Gut, dass eine Rezension auch grundsätzlich negativ belastet sein kann. Naja dort begab ich mich hin für zwei Std Deutsch Lk voller Mitschüler, die diesem Kurs lieber hätten fern bleiben sollen. Wenn ich noch einmal die Worte „Ein Stück weit“ höre oder jeder Satz wie eine Frage betont wird und dabei noch so schnell, dass man die Hälfte sowieso schon nicht versteht, weil mehr als zwei drittel der Silben verschluckt werden, dann weiß ich auch niciht mehr weiter… Selektion an die Macht!
Aber war ich nicht bei unserer übermaßig Oreo- Keksen [fr]essenden Mitbürgerin stehen geblieben? Naja diese sah ich danach nie wieder. Und ich hoffe, das werde ich auch nicht tun. Ich denke nicht, dass ich nochmal das Bedürfnis habe, ihr fleckiges von Speck ummanteltes Gesicht ohne Hals voller roter Flecken, die vor lauter Anstrengung die Hand, in der sich die Zigratte befand, zu ihren schmantigen voller Genitalschmand beschmutzten Lippen zu führen, entstanden sind.
Niemand erwartet heutzutage noch 30 kg leichte Frauen, denn dies ist nicht mehr das Schönheitsideal. Und niemand verbietet einem, fett zu sein. Aber kann man nicht wenigstens versuchen, gewisse Körperteile zu bedecken, damit Menschen wie ich mich am frühen Morgen nicht schon erschrecken müssen?! Ich renne auch nicht ohne Hose herum, in der Hoffnung, dass das irgendjemand toll findet.
Klar, im Schwimmbad ist das etwas anderes. Da geht man hin und weiß was auf einen zukommt. Aber im Schwimmbad wird man mich eh nicht antreffen.
Rennen elle Fettleibigen jetzt wie Hamster anstelle von Körnern Butter in ihren Wangen sammelnd im Winter mit so leichter Kleidung herum, weil sie sich sexy finden und meinen, der Welt ihre selbst beäugte Schönheit zu präsentieren oder weil ihnen vor lauter Fettschichten so warm ist, dass sie ihre Daunen- Jacken weit offen über dem bauchfreien Shirt tragen müssen?
Wenn ersteres so ist: Das wollen nicht alle sehen. Schönheit ist Ansichtssache. Also präsentiert sie nicht der ganzen Welt, sondern nur bei Bedarf.
3 comments 2007/11/28
heute
Um des Willen eines Mitglieds des heute entstandenden „Moerser- Triumvirats“, dem ich voller Freunde und Enthusiasmus beigetreten bin, möchte ich hiermit der Welt mitteilen: „Da bin ich! Genießt meine Aufmerksamkeit, teilt mit mir die Freude am Schreiben und lest meine intelektuellen Ergüsse nur bei Bedarf und Verstand!“ Es ist mir sehr wohl eine Ehre, für mich und die Menschen mit einem IO nicht geringer als 100 schreiben zu dürfen wie auf gewissen anderen Seiten *hust*.
Wo ich beim Thema IQ bin; es gibt Menschen, die meines Erachtens nach so dumm sind, dass ich mich frage, wie sie überhaupt in der Lage sind, sich eine Gabel in den Mund zu führen. Die Rede ist von einem Familienmitglied. Familienmitglied aber nicht immer Sinne von: „Wir sind Familie und deswegen ähneln wir uns“. Nein, so etwas herrscht hier nicht vor. Wenn es ein Wort für die Umschreibung von „wir sind weiter davon entfernt, uns zu ähneln, als dass die Vertreter des Kreationismus und der Evolutionstheorie sich irgendwann einigen könnten“ gibt, dann würde ich das gerne hören. Und „gegenteilig“ hat hier einfach eine zu schwache Bedeutung.
Dieses dreiste und hinterlistige Mädchen ist nicht einmal der deutschen Rechtscheibung mächtig, denn es missbraucht sie. Es missbraucht sie bis aufs Äußerste. Da entstehen dann Wörter wie „kündiegen oder bestädiegen etc“. Was soll man davon halten? Was bitte soll ich mir denken, wenn so ein Mädchen, das seit zwei Jahren aus dem Mehrfamilienhaus, das ich seit über 19 Jahren mit meinen Eltern in der ersten Etage in einer von zehn Wohungen bewohne, ausgezogen ist, einen Zettel in den Hausflur hängt, auf dem steht: „Ich feier am 31.12.07 hier Silvester mit ein paar Freunden im Keller. Gruß [...]„? Ja genau, woher nimmt sich das Wesen mit der „Intelligenz“ eines Oreo- Kekses die Frechheit, so einen Zettel in den Flur zu hängen, ohne die das Mehrfamilienhaus bewohnenden Nachbarn zu fragen?!
Also sagte ich ihr bescheid, das ginge nicht, weil ich dort seit zwei Monaten eine Party für diesen Tag geplant habe und ich die Vorrechte besitze. Nach einer sinnlosen Diskussion, dieser Tag würde ihr gehören [dass ich nicht lache, wem gehört denn bitte ein Tag? Oo] und einem Gespräch oder doch eher einem Monlog meinerseits gerichtet an ihre Mutter, die den Unterschied zwischen rechts und links nicht kennt, teilte sie mir selbst mit, ihre Tochter solle sich damit abfinden, dass ich die älteren Rechte besitze.
Und dann kommt ein großes „LOL“! Das verdummte Ding schrieb mir eine sms mit „naja, frohes neues!“ Muss man das jetz verstehn? Die Frage ist, ob sie aufgegeben hat oder einfach im Hinterkopf hat, dass sie dort einfach am Silvesterabend mit ihren verkorksten dummen südländischen, Bierdoktor besuchenden, Drogen konsumierenden Anhängseln auftauchen wird. Naja, dann wird Mrs. „Ich bin hier bei euch gemeldet, aber ich hab vor ein paar Monaten einen Mietvertrag woanders unterschrieben!“ wohl etwas Ärger bekommen. Und das nicht nur mit mir.
Wie ich solche Streitigkeiten liebe, was mich auch schon zum nächsten Thema bringt. Inkompetente Lehrer, die nicht einmal die Noteneintragsdaten wissen und der Meinung sind, dass Mädchen mehr Leistung bringen müssen, um die gleiche Note wie ein Junge zu erreichen. Solche Lehrer, die meinen, Noten geben zu können aber eigentlich gar keine Ahnung haben.
Diese Lehrer sind solche, welche weder Seife noch Deo kennen und lieber verschwitzt in einem Wollpullover im Sommer durch die Gegend spazieren und ihre Sportschüler mit einem penetranten Geruch quälen wollen. Diese erzählen dir, du kriegst für einen perfekten Aufschlag beim Volleyball von unten eine drei und von oben eine eins. Was ist das bitte für eine Notenvergabe? Oo Jeder nach seinem Können gibt es da nicht. Und eine Beschwerde bringt da auch nichts. Nichtmal wenn man ihm erklärt, man habe das niemals erlernt oder er habe niemals erwähnt, dass ein Aufschlag von oben von solcher Wichtigkeit ist.
Naja für so einen Menschen hat Fahrradfahren auch die selber Bedeutung wie Volleyballspielen. „Kann man ja nich verlernen ne!“ Lustig nur, wenn man es nie gelernt hat aufgrund von mangelnder Kompetenz oder auch Lust anderer Lehrer. Auf jeden Fall bekam ich heute die Note befriedigend für den perfekten Aufschlag von unten, der eigentlich ein sehr gut gewesen wäre bei korrekter Benotung , wo andere von oben die selbige Note erlangten, ohne jenen fehlerfrei vorgeführt zu haben.
So ist das eben in der Schule. Was ist schon Fairness?
Add comment 2007/11/27