Beiträge getaggtLangeweile

Isolation und so…

Heute ist wieder einer der Tage, an denen ich mich am liebsten von der Außenwelt isolieren würde. Ganz alleine in den dunklen Wald und einfach rennen. Ohne Sinn und Verstand losrennen und mich von all dem Druck, der einen mit seiner ganzen Kraft die Kehle zuzuschnüren versucht, zu lösen.
Vor dem langweiligen und zugleich erdrückenden Alltag zu fliehen, der einem alles andere als Freude bereitet. Angestaute Wut in Form von Tränen und dem Wunsch danach, Gegenständen oder anderen Menschen Gewalt anzutun. An solchen Tagen wünsche ich mir völlig allein auf der Welt zu sein. Mit Kopfhörern in den Ohren und nicht anderes als den tollen Klängen der Musik zu lauschen. Ich schaue mich um und niemand ist da. Keine Menschenseele nervt mich und mit niemandem muss ich ein Wort wechseln.
Kein blöder Fernseher mit dümmlichem Programm, der einem überhaupt erst die Langeweile bringt und uns dazu verführt, vor ihm ununterbrochen zu essen.
Ich wünsche mir eine utopische Welt, in der alle Menschen glücklich sind. Eine Welt, in der ich mich nachts in einen verlassenen Wald setzen kann, ohne Angst davor zu haben, irgendwo vergewaltigt und dann ermordet zu werden. Wahrscheinlich hätte ich dann manchmal auch nicht das Bedürfnis, mich von der schändlichen und charakterlosen Welt abzuwenden.
Auch wenn ich ansich zufrieden mit meinem Leben bin.

Add comment 2009/01/22

abitur und ausspannen

im vorraus schon einmal: heute habe ich definitiv keine lust, auf groß- und kleinschreibung zu achten, was allerdings nur bedeutet, dass ich die shift-taste nicht gebrauchen werde :P

niemals hätte ich erwartet, dass die tage nach den abiturprüfungen mit solch einer langeweile gefüllt sind. jeder hat freie zeit, aber für mich anscheinend nicht. nie ist jemand zu sprechen oder anwesend.
zu faul, irgendwelche anrufe zu tätigen und genervt von den mehrmaligen anrufen von teilnehmer unbekannt, der anscheinend nicht in der lage ist, bei mir zu hause anzurufen, bin ich wirklich unglaublich genervt von meinem momentanen ach so entspannenden leben, dass ich der jobber-welt bis nach der mündlichen prüfung vorgezogen habe.
dieser fehler: fatal!
jede nacht von einem desaströsen abiball und jeden tag vom wunderbaren alten schulleben träumend, wünsche ich mir letzteres zurück.
mit der zwiespältigen einstellung, keine lust auf die mündliche prüfung zu haben und sich trotzdem den stressigen alten schulalltag zurückwünschend mit samt hausaufgaben und klausuren und spickern, die morgens um fünf uhr noch geschrieben werden müssen, lebe ich einfach mal ziellos in den tag hinein.
laaaaaaaaaaangeweile. laaaaaangeweile. laaaaangeweile. etwas anderes fällt mir nicht mehr ein.
meinen mobile tetris rekord geknackt, der jetzt bei über 18000 liegt und täglich eine überflüssige gesichtsmaske, sowie unnützes „aufräumen“ und sortieren von stoffschnecken. hinzu kommen selbst gebastelte perlentieren, an welchem aufwand ich mich mit vielleicht zwölf jahren zuletzt erfreut habe. und zu guter letzt das interesse an stickeralben.
regression pur. ich sollte meine puppen aus dem keller holen, mit ihnen ein teekränzchen halten und meine ganzen stofftiere dazu einladen.
ich werde kind. mehr kind als ich es je war.

unendliche langeweile.

1 comment 2008/05/01

Sonntag

In meiner regelmäßigen Sonntagswut kann ich mich ja mal getrost über alles aufregen, dass mir alltägliche Erbitterung bereitet.
Doch bevor ich anfange, Gründe warum ich den Sonntag hasse. Der Sonntag ist der schlimmste Tag der ganzen Woche, weil man bis dato seine komplette Energie verloren hat und sich innerlich schon auf den Wochenanfang vorbereitet und sich wünscht, Ferien zu haben. Am Sonntag ist das Fernsehprogramm wirklich aus der letzten Schublade gekramt und noch dazu kann man den Gottesdienst an so einem Tag besuchen. Danke nein, sowas erspar ich mir. An diesem Tag ist der Geist geplagt von Langeweile und dennoch hat man keine Lust, auch nur irgendetwas zu unternehmen und schon ist man in dem Sonntagsteufelskreis gefangen. Gefangen in seiner eigenen Faulheit und dem Hass auf die Monotonie des am Pc Sitzen, im Bett liegen, unnötig viel zu essen und sich darüber aufzuregen, dass Eltern ein Handy besitzen und es nicht mitnehmen, wenn sie weggehen.

Nun zu den Dingen, die mich auch unter der Woche zur Weßglut treiben. Nämlich alte Leute und die Schüler der Geschwister- Scholl Gesamtschule in Moers. Solche Wesen, die grundsätzlich auf dem Radfahrweg laufen, wenn man mit dem Rad dort lang fährt. Die größtenteils ausländischen Schüler dort laufen in Zehnerreihen entgegengesetzt auf dem Fahrradweg und gucken dich dumm an wenn du dann klingelst. Oder sie beleidigen auch gerne mal, weil man sich beim Musik hören mit ihren dummen Mobiltelefonen stört. Ich hasse diese Dreckskinder, die nicht wissen wo sie hingehören als auf das Parkdeck in Moers oder das Litfass. Genauso dumme alte Leute, die das Klingeln schon gar nicht mehr hören und mit ihren rollenden Gehhilfen erst dann Platz machen wenn man an ihnen vorbei gefahren ist. Ebenso auch die aus dem Bus ein- oder aussteigenden Personen, die genau sehen, dass du mit deinem Fahrrad über den Weg fährst und klingelst und sie trotzdem drüber gehen und dich dumm angucken, weil du wütend bist. Wie ich diese Ignoranz hasse. Dummes Volk. Wozu wurden der Fuß- und Radfahrweg getrennt? Wozu gibt es Fahrradklingeln? Wozu habt ihr Ohren und vorallem Augen im Kopf?! Warum seid ihr alle so dumm?

Seid. Seid. Seid. Den Unterschied zwischen „seid“ und „seit“ kennt ihr auch alle nicht. Nehmt euch alle einen Strick und erhängt euch! Dann hab ich Platz beim Radfahren und die dummen Menschen sind weg. Eine Belastung weniger.

5 comments 2007/12/09


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