Isolation und so…
2009/01/22
Heute ist wieder einer der Tage, an denen ich mich am liebsten von der Außenwelt isolieren würde. Ganz alleine in den dunklen Wald und einfach rennen. Ohne Sinn und Verstand losrennen und mich von all dem Druck, der einen mit seiner ganzen Kraft die Kehle zuzuschnüren versucht, zu lösen.
Vor dem langweiligen und zugleich erdrückenden Alltag zu fliehen, der einem alles andere als Freude bereitet. Angestaute Wut in Form von Tränen und dem Wunsch danach, Gegenständen oder anderen Menschen Gewalt anzutun. An solchen Tagen wünsche ich mir völlig allein auf der Welt zu sein. Mit Kopfhörern in den Ohren und nicht anderes als den tollen Klängen der Musik zu lauschen. Ich schaue mich um und niemand ist da. Keine Menschenseele nervt mich und mit niemandem muss ich ein Wort wechseln.
Kein blöder Fernseher mit dümmlichem Programm, der einem überhaupt erst die Langeweile bringt und uns dazu verführt, vor ihm ununterbrochen zu essen.
Ich wünsche mir eine utopische Welt, in der alle Menschen glücklich sind. Eine Welt, in der ich mich nachts in einen verlassenen Wald setzen kann, ohne Angst davor zu haben, irgendwo vergewaltigt und dann ermordet zu werden. Wahrscheinlich hätte ich dann manchmal auch nicht das Bedürfnis, mich von der schändlichen und charakterlosen Welt abzuwenden.
Auch wenn ich ansich zufrieden mit meinem Leben bin.
Entry Filed under: Leben. Schlagworte: Tränen, weinen, Langeweile, Wut, isolieren, Isolation, alleine, fliehen, alltag, kraftlos, Utopia, Gewalt, abgrenzen.
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